Bauleiter auf einer realen Tiefbaustelle mit Tablet und Planunterlagen, Bagger und Rohrleitungsarbeiten im Hintergrund.
Digitalisierung ist im Bau kein Selbstzweck. Interessant wird sie dort, wo Informationen schneller verfügbar sind und Projekte transparenter gesteuert werden können.
Weniger Medienbrüche zwischen Kalkulation, Baustelle und Abrechnung
Ein Bauunternehmen kann moderne Maschinen einsetzen und trotzdem an anderer Stelle Zeit verlieren: durch doppelte Dateneingaben, unterschiedliche Softwarestände oder Informationen, die zwischen Kalkulation, Bauleitung und Verwaltung mehrfach übertragen werden müssen.
Süß Bau arbeitet deshalb an der weiteren Digitalisierung der kaufmännischen und technischen Prozesse. Im Rahmen eines durch EFRE 2021–2027 unterstützten Transformationsprojekts wird unter anderem NEVARIS Build eingeführt. Ziel ist es, Abläufe von Kalkulation und Terminplanung über Abrechnung bis zur Nachunternehmerkoordination digitaler abzubilden. Parallel soll NEVARIS Finance unter anderem Projektverwaltung, Finanzmanagement, Materialwirtschaft und Einkauf stärker miteinander verzahnen.
Für Kunden ist die Software selbst nicht entscheidend. Relevant ist, was daraus im Projektalltag entstehen kann: aktuellere Informationen, weniger Übertragungsfehler und eine bessere Übersicht über Kosten, Leistungen und Termine.
Das passt zu einem Unternehmen, das einerseits seit 1988 gewachsen ist, sich andererseits aber nicht auf seiner Historie ausruht. Gerade für größere Auftraggeber ist diese Kombination interessant. Persönliche Ansprechpartner und kurze Wege müssen kein Gegensatz zu strukturierten digitalen Prozessen sein.
Die Einführung neuer Systeme ist dabei kein fertiger Endpunkt. Entscheidend wird sein, wie konsequent sie im Arbeitsalltag genutzt werden. Genau dort soll die Digitalisierung ihren Nutzen zeigen: nicht in Präsentationen, sondern zwischen Kalkulation, Bauleitung, Baustelle und Abrechnung.